Verletzungen sind für einen Sportler immer schlimm. Man kann am laufenden Training nicht teilnehmen, geschweige denn an den Liga-Spielen und man weiß nicht ob bleibende Schäden der Sportlerkarriere ein jähes Ende setzen. Eine gewisse persönliche Härte gehört aber zum American Football dazu.

Ein Leistungsträger der Phantoms erschien zum Spiel mit einem Unterarm in Gips. Speiche gebrochen. Trotzdem kein Problem für die Phantoms.

Cheerleader Viola
Cheerleader Viola - Verletzung beim Auswärtsspiel gegen die Heidelberg Black Knights in Heidelberg 1985 (Foto: Howard Fuhs)

Die Freundin von Roland war ausgebildete Krankenschwester und arbeitete auch in ihrem Beruf. Vor dem Spiel bandagierte sie die Spieler fachmännisch und kümmerte sich während des Spiels um ihre Blessuren und Wehwehchen (auf keinen Fall Kältespray verwenden - Verletzungsgefahr!). Sie schnitt den Gips auf und entfernte ihn. Anschließend bandagierte sie den Arm straff mit Tape. Trotz der schmerzhaften Prozedur mussten die Phantoms auf ihren aktiven Spieler nicht verzichten. Nach dem Spiel kam das Tape wieder ab, der Gips wieder an den Arm und wurde mit gipsgetränken Mullbinden wieder professionell verbunden. Bleibende Schäden beim Spieler und am Gips konnten nicht festgestellt werden.

PS: Diese Anekdote ist mir in Erinnerung geblieben, weil ich es vorher NIE für möglich gehalten hätte mit einem gebrochenen Arm Football zu spielen. Ich weiß deshalb auch nicht mehr genau wer der Spieler mit dem gebrochenen Arm war. Ich habe da zwar einen Verdacht, bisher konnte dieser aber nicht bestätigt werden.

Stay tuned for more to come and don't forget to support the Wiesbaden Phantoms!

Have fun!
Howard #70

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