Da es für uns auf dem Hainerberg keine Sanitäranlagen und Umkleidekabinen gab, stellte uns das Sportamt für unser erstes Heimspiel eine Umkleidekabine im Sportplatz Berliner Straße (heute Helmut-Schön-Sportanlage) zur Verfügung.

Nach dem Anlegen der Ausrüstung kam noch der Pep-Talk von Coach Hayes und dann mussten wir zu Fuß über die Fußgängerbrücke der Berliner Straße und durch die ganze Hainerberg Housing Area zum Spielfeld laufen. Die Amerikaner schauten interessiert nach der deutschen Mannschaft, die quer über den PX-Parkplatz marschierte.

Die große Überraschung war aber die Zuschauermenge, die sich am Spielfeldrand versammelt hatte. Unsere Plakatwerbung ist in Wiesbaden augenscheinlich auf fruchtbaren Boden gefallen. Es wurde eine Zuschauerzahl von ca. 300 geschätzt und auch veröffentlicht. Ein Zuschauer gratulierte uns mit dem Hinweis, dass so manche Fußballmannschaft in Wiesbaden froh wäre, wenn so viele Leute zu ihren Heimspielen kämen.

Unterstützt wurden wir von unseren Cheerleadern, die den Zuschauern die Getränkedosen verkauften. Zur Halbzeit war waren wohl alle Getränke ausverkauft (Siehe "Erstes Heimspiel").

Phantoms Cheerleader 1985

Stay tuned for more to come and don't forget to support the Wiesbaden Phantoms!



Have fun!
Howard #70
PS: Kleiner Nachtrag - es war ebenfalls neu für mich, dass nach dem Pep-Talk einer unserer amerikanischen Spieler vom Trainer aufgefordert wurde, ein Gebet zu sprechen. Unter Coach Hayes wurde das vor jedem Spiel gemacht.

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